Integrative Gestalttherapie

 

Das Wort „Gestalt“ in Gestalttherapie bezieht sich dem Ursprung nach auf innere Prozesse.

Vielleicht erinnerst Du Dich an Momente in Deinem Leben, in denen etwas unerledigt oder ungeklärt blieb oder die Dich heute noch wütend machen oder verzweifeln lassen? Vielleicht sind es auch ganz aktuelle Erlebnisse? Diese emotional unerledigten Aspekte nennt man in der Gestalttherapie eine „offene Gestalt“. Die Idee dieser Therapieform ist es, zu diesen Situationen zurückzugehen, sie anzuschauen und mit unterschiedlichen Methoden so zu bearbeiten, dass sie Dich in Deinem Alltag nicht mehr belasten. Ist das erreicht, wird von einer „geschlossenen Gestalt“ gesprochen.

Integrative Gestalttherapie

 

Das Wort „Gestalt“ in Gestalttherapie bezieht sich dem Ursprung nach auf innere Prozesse.

Vielleicht erinnerst Du Dich an Momente in Deinem Leben, in denen etwas unerledigt oder ungeklärt blieb oder die Dich heute noch wütend machen oder verzweifeln lassen? Vielleicht sind es auch ganz aktuelle Erlebnisse? Diese emotional unerledigten Aspekte nennt man in der Gestalttherapie eine „offene Gestalt“. Die Idee dieser Therapieform ist es, zu diesen Situationen zurückzugehen, sie anzuschauen und mit unterschiedlichen Methoden so zu bearbeiten, dass sie Dich in Deinem Alltag nicht mehr belasten. Ist das erreicht, wird von einer „geschlossenen Gestalt“ gesprochen.

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Die klassische Form dieser Therapie ist die Arbeit mit Kissen. Falls Du zum Beispiel Deiner*m Expartner*in nochmal was zu sagen hast, würden wir ein Kissen als Stellvertreter für diesen Menschen nehmen und mit ihr*ihm kommunizieren. Das hört sich etwas abgefahren an, oder? Es funktioniert aber tatsächlich und es ist immer wieder erstaunlich, wie gut es klappt. Die Kissenarbeit ist jedoch nicht die einzige Art, wie ich therapiere.

In meine Arbeit fließen auch andere Methoden ein, die ich auf meinem Weg gelernt habe. Wir probieren gemeinsam aus, welche davon am hilfreichsten für Dich sind.

Die Herangehensweisen der Gestalttherapie können, je nachdem was oder mit wem Du etwas erlebt hast, konfrontativ sein. Daher fließt mein traumatherapeutisches Wissen jederzeit mit in die Therapie ein.

Traumatherapie kann angenehm sein!

 

Das ist für sehr viele Menschen eine sehr überraschende Aussage.

Tatsächlich geht es in der Traumatherapie in erster Linie um Dein Wohlbefinden, genauer gesagt, um Deine Stabilität. Das bedeutet, dass Du durch unterschiedliche Übungen und Methoden Hilfsmittel an die Hand bekommst, die Dir helfen, Dein eigenes Wohlbefinden herzustellen. Konkret heißt das: Was tut Dir gut? Was benötigst Du, um Dich z.B. nach einem Flashback wieder okay zu fühlen? Wie kommst Du am zügigsten aus einem Flashback wieder heraus?

 

 

Traumatherapie kann angenehm sein!

 

Das ist für sehr viele Menschen eine sehr überraschende Aussage.

Tatsächlich geht es in der Traumatherapie in erster Linie um Dein Wohlbefinden, genauer gesagt, um Deine Stabilität. Das bedeutet, dass Du durch unterschiedliche Übungen und Methoden Hilfsmittel an die Hand bekommst, die Dir helfen, Dein eigenes Wohlbefinden herzustellen. Konkret heißt das: Was tut Dir gut? Was benötigst Du, um Dich z.B. nach einem Flashback wieder okay zu fühlen? Wie kommst Du am zügigsten aus einem Flashback wieder heraus?

 

 

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Dieser Aspekt der Stabilisierung ist sehr wichtig, weil ein Trauma oft die Kraft besitzt, uns in die Vergangenheit zu ziehen und Bilder, Geräusche oder ähnliches so erscheinen zu lassen, als fänden sie jetzt im Moment statt. Diese sogenannten Flashbacks hinterlassen oft Angst, Unsicherheit oder andere unangenehme Gefühle. Daher solltest Du vor dem nächsten Therapieschritt in der Lage sein, Dich selbst zu stabilisieren.

Ein weiterer wesentlicher Fokus der Therapie liegt darauf, dass Deine Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt bleibt. Das ist wichtig, weil Du das Erlebte nur dann eindeutig der Vergangenheit zuordnen kannst, wenn Du wahrnehmen kannst, dass Du jetzt hier bist.

Erst wenn diese beiden Aspekte (eigenes Wohlbefinden herstellen und Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt halten) selbständig herbeigeführt werden können, folgt die eigentliche Traumabearbeitung und im Anschluss die Integration.

EMDR = Eye Movement Desensitization and Reprocessing.

 

Auf Deutsch heißt das so viel wie Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegungen.

EMDR ist eine Methode zur Traumabearbeitung. Sie kommt also erst dann in Betracht, wenn es Dir möglich ist, Dich selbständig zu stabilisieren und Deinen Fokus im Hier und Jetzt zu verankern (siehe Traumatherapie).

 

EMDR = Eye Movement Desensitization and Reprocessing.

 

Auf Deutsch heißt das so viel wie Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegungen.

EMDR ist eine Methode zur Traumabearbeitung. Sie kommt also erst dann in Betracht, wenn es Dir möglich ist, Dich selbständig zu stabilisieren und Deinen Fokus im Hier und Jetzt zu verankern (siehe Traumatherapie).

 

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Als EMDR-Therapeutin begleite ich Dich durch Dein traumatisches Erlebnis, indem ich Dich bitte, mit Deinen Augen der Bewegung meiner Hand zu folgen, die von einer Seite zur anderen pendelt. Von Zeit zu Zeit gibt es eine Unterbrechung, in der geschaut wird, wo Du Dich gerade befindest. Die Methode lebt davon, dass wenig gesprochen wird, weil der Prozess hauptsächlich im Inneren stattfindet.

Während dieses Prozesses verbinden sich durch die Augenbewegungen verschiedene Areale im Gehirn, wodurch das Erlebte auf neue Weise betrachtet werden kann. Zudem hält Dich Deine Fokussierung auf meine Finger im Hier und Jetzt, so dass das traumatische Erlebnis mit der Sicherheit der Gegenwart verknüpft werden kann. Der Erinnerung wird dadurch das Bedrohliche genommen.

Die Wirksamkeit von EMDR ist wissenschaftlich bestätigt.

Fühl Dich eingeladen, es selbst zu erfahren und...